Pressemeldungen

Sicherheit im FluSs – Siemens Enterprise Communications macht Flughäfen sicherer


München, Mrz 21, 2012

Partner aus Forschung und Wirtschaft entwickeln umfassendes Konzept für Sicherheitsmanagement im Flugverkehr

Siemens Enterprise Communications hilft, den Flugverkehr sicherer zu machen. Das Kommunikationsunternehmen steuert zum Projekt Flughafen-Sicherungssystem (FluSs) die so genannte Clearingware bei. Die Software ist das zentrale Bindeglied für die Übermittlung von Alarmen und Meldungen zwischen sicherheitsrelevanten Systemen im Flughafenbereich und der FluSs-Leitstelle. Für die Entwicklung und Implementierung genügten Siemens Enterprise Communications neun Monate. Im Rahmen des FluSs-Projektes entwickelten elf Partner aus Forschung und Wirtschaft ein ganzheitliches Konzept für das Sicherheitsmanagement an modernen Flughäfen. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Sicherheit im Flugverkehr ist für Flughafenbetreiber weltweit eine große Herausforderung. Das Sicherheitsbedürfnis der Passagiere, Interessen der Fluggesellschaften, Anforderungen von Behörden und Vorschriften und nicht zuletzt der wirtschaftliche Betrieb eines Flughafens müssen in Einklang gebracht werden. Siemens Enterprise Communications trägt im Rahmen des FluSs-Projektes zur Lösung dieser Mammutaufgabe bei. Zu den weiteren Beteiligten an dem Projekt gehören unter anderem die Fraunhofer Gesellschaft EMI und IFF, die European Business School und die Fraport AG. Ausgehend von einer Analyse aktueller Bedrohungsszenarien und der existierenden Prozesse galt es, flexible Verfahren und Lösungen zu finden, um die Sicherheit von innen nach außen zu erhöhen. Betrachtet und geprüft wurden dabei unter anderem neueste Verfahren aus den Bereichen Durchleuchtungs- und Sensortechnologie zur Aufspürung von Gefahrstoffen, ID-Technologien, Ortungs- und Navigationstechnologien oder Technologien zur Objekt-, Bewegungs- und Mustererkennung. Ferner wurde auf strategischer Ebene für das Management von Flughafenbetreibern ein Sicherheitsmanagement-Konzept mit Kosten-Nutzen-Analyse für Sicherheitsmaßnahmen entworfen. Siemens Enterprise Communications lieferte mit der Clearingware einen maßgeblichen Beitrag zur Umsetzung des ganzheitlichen und vernetzten Konzeptes. Eine Serviceorientierte Architektur (SOA) auf Basis von standardisierten Technologien und Protokollen, wie etwa XML und SOAP, ermöglicht standardisierte Schnittstellen zu den angeschlossenen Systemen. Die Software sorgt mit integrierter Bewertungsroutine für eine stetige Prüfung des durchgeleiteten Datenstroms. Dabei werden die Informationen und Alarme gemäß festgelegten Schwellwerten und Mustererkennungen gegebenenfalls unterdrückt oder neu priorisiert. Das reduziert die Menge zu verarbeitender Informationen in der zentralen Leitstelle und erhöht die Übersichtlichkeit des Meldungsstromes für die Mitarbeiter.

Die in den letzten Monaten entwickelten Konzepte und Verfahren wurden von den beteiligten Verbundpartnern so ausgelegt, dass sie grundsätzlich an jedem Flughafen, aber auch anderen Verkehrsinfrastrukturen eingesetzt werden können. Die von Siemens Enterprise Communications entwickelte Lösung zur effizienten Kopplung der unterschiedlichen Flughafensicherheitssysteme kann in verschiedenen Szenarien zur Anwendung kommen. Die innovative Clearingware lässt sich grundsätzlich überall dort einsetzen, wo Daten und Informationen zwischen verschiedenen Systemen einfach und effizient ausgetauscht werden müssen.

„Die Sicherheit an Flughäfen ist ein Thema, das viel Aufmerksamkeit auf sich zieht. Weniger offensichtlich ist, dass die effiziente Konsolidierung und Verteilung von Daten und Informationen eine der wichtigsten Grundlagen für die Umsetzung entsprechender Sicherheitskonzepte ist“, sagt Dr. Gerald Kromer, General Manager und Executive Vice President Services bei Siemens Enterprise Communications. „Mit unseren umfangreichen Erfahrungen als Lösungsintegrator können wir dazu Know-how, Technologie und Infrastruktur beisteuern. Mit der Nutzung einer innovativen Plattform und offenen Standards ist unsere Lösung einfach und schnell an die unterschiedlichsten Einsatzszenarien anpassbar. Sie eignet sich zum Beispiel ebenso zum Einsatz an Seehäfen, Bahnhöfen oder anderen Verkehrs- oder Infrastrukturknotenpunkten“.


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Über Siemens Enterprise Communications
Siemens Enterprise Communications ist ein führender Anbieter von End-to-End-Lösungen für die Unternehmenskommunikation. Kommunikationssysteme, Netzwerk-Infrastrukturen und Sicherheitslösungen sind Bestandteile des Portfolios von Siemens Enterprise Communications. Offene, standardbasierte Architekturen führen Kommunikations- und Unternehmensanwendungen zusammen und ermöglichen so die nahtlose Zusammenarbeit im gesamten Unternehmen. Dieser so genannte „Open Communications“-Ansatz stellt Anwendern einfach zu implementierende Lösungen zur Verfügung, die sich reibungslos in ihre vorhandenen IT-Umgebungen einfügen und damit nicht nur ihre Produktivität erhöhen, sondern auch ihre Kosten reduzieren. Darauf basiert das OpenPath® Angebot von Siemens Enterprise Communications, das Kunden die Minimierung von Risiken und die wirtschaftliche Einführung von Unified Communications ermöglicht. Zu dem gemeinsamen Tochterunternehmen von The Gores Group und der Siemens AG gehören auch die Cycos AG und Enterasys Networks.

Weitere Informationen zur Siemens Enterprise Communications oder zu Enterasys finden Sie unter www.siemens-enterprise.de bzw. www.enterasys.com.

Siemens Enterprise Communications & Co. KG ist ein Markenlizenznehmer der Siemens AG.
HiPath, OpenOffice, OpenScape und OpenStage sind eingetragene Marken der Siemens Enterprise Communications GmbH & Co. KG oder verbundener Unternehmen. Alle anderen Firmen-, Marken-, Produkt- und Service-Namen sind unter Umständen Marken oder eingetragene Marken ihrer jeweiligen Inhaber.

Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den Annahmen des Managements von Siemens Enterprise Communications beruhen. Die Begriffe „davon ausgehen“, „glauben“, „schätzen“, „prognostizieren“, „erwarten“, „beabsichtigen“, „planen“, „sollten“ und „voraussagen“ werden zur Kennzeichnung zukunftsgerichteter Aussagen gebraucht. Diese Aussagen spiegeln die jeweils aktuelle Einschätzung des Unternehmens in Bezug auf zukünftige Ereignisse wider und unterliegen Risiken und Unsicherheiten. Viele Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse sich erheblich von den Vorhersagen unterscheiden. Zu diesen Faktoren zählen unter anderem Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen und geschäftlichen Rahmenbedingungen, Schwankungen von Devisenkursen und Zinssätzen, Einführung von Konkurrenzprodukten, mangelnde Akzeptanz für neue Produkte oder Dienstleistungen, sowie Veränderungen der Geschäftsstrategie. Die tatsächlichen Ergebnisse können erheblich von den hier prognostizierten abweichen. Siemens Enterprise Communications hat keine Absicht und übernimmt keine Verpflichtung, diese zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren.

Corporate Communications:
Mathias Kreutzmann
OpenScape (Festnetz/Mobil): +49 89 7007 22821
E-Mail: mathias.kreutzmann@siemens-enterprise.com
Siemens Enterprise Communications
Hofmannstraße 51, 81379 München

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